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Steampunk Jacken tragen die Architektur des gesamten Looks.
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Steampunk Jacken tragen die Architektur des gesamten Looks — hohe Kragen, asymmetrische Schnitte, Messingknöpfe und schweres Leder in Schwarz und Braun.
Im Steampunk definiert die Oberbekleidung die Silhouette. Militärschnitte mit Stehkragen, Gehröcke mit doppelter Knopfleiste, Ledermäntel mit Schnallen an den Ärmeln — die Jacke gibt vor, in welcher Epoche und Welt sich der Rest des Outfits bewegt. Schweres Material ist Pflicht: gewachste Baumwolle, echtes oder synthetisches Leder, dichter Wollstoff. In der Steampunk-Kollektion findest du Jacken, die zwischen historischem Zitat und tragbarem Streetwear-Piece stehen.
Die Jacke braucht einen ruhigen Gegenpol: schlichtes Hemd, dunkle Hose, robuste Stiefel. Wer den Look verdichten will, nimmt einen breiten Gürtel mit Schnallendetails oder eine Weste darunter. Punk-Pieces wie Nieten-Armbänder oder Ketten-Accessoires ergänzen, ohne die Jacke zu übertönen. Entscheidend: die Jacke bleibt das dominante Stück.
Gehröcke, Militärjacken, Ledermäntel und taillierte Kurzjacken — alle mit den mechanischen und viktorianischen Details, die den Stil tragen. Passend zu Looks aus dem Punk- und Rave-Spektrum oder als einzelnes Statement über einem sonst reduzierten Outfit.
Viktorianische Schnitte — hohe Kragen, asymmetrische Knopfleisten, taillierte Formen — kombiniert mit industriellen Details wie Messingknöpfen, Zahnrad-Applikationen und schwerem Leder.
Zu schlichten dunklen Basics als Statement oder zu einem vollständigen Steampunk-Look mit Hut, Goggles und Accessoires. Sie funktionieren auch als Crossover mit Punk- oder Gothic-Stücken.
Kürzere, dezentere Modelle mit wenigen mechanischen Details lassen sich gut im Alltag tragen. Gehröcke und lange Militärmäntel eignen sich eher für Events und bewusste Auftritte.
2015 → heute
Fūga
風雅
Berliner Plattenbau-Origins, Asien-inspiriert. Kreativ, aber im System nie ganz aufgehend. Tokyo 2015 als Ausgangspunkt — sechs Niche-Phasen seitdem.
Heute: Berlin · Shanghai · Tokyo · Poznań. Designer kennen wir mit Namen. Limited drops, no restocks.
Wir sind keine Aussteiger. Wir kennen das System — haben Ausbildung gemacht, gearbeitet, weitergebaut. Beides geht.
Wie Fūga sich entwickelt hat
Was als Streetwear in Tokyo angefangen hat, hat sich über die Jahre verschoben — durch verschiedene Phasen, eigene und kollektive.
01
Die ersten Designs. Anime-Prints, Harajuku-Schriftzeichen, Tokyo-Connection.
02
Funktional, geschichtet, dark. Tokyo-Reduktion in Stoff übersetzt.
03
Schwerer, kompromissloser, mehr Schatten. Parallel zu Techwear gewachsen.
04
Berghain-Ästhetik mit Street-Cuts. Raw, schwarz, Berlin-Avantgarde meets Streetwear.
05
Cyberpunk meets Berghain-Floor. Reflective, tactical, sound-system-ready.
06
Tailored Cuts mit Streetwear-Logic. Älter werden ohne 0815. Edgy bleiben.
Was als Nächstes kommt, schreiben wir, wenn's so weit ist.